Zum Start der neuen Saison gastierte UGÄN4 (Hiermann/Brei/Mitter) bei Union Stockerau3 (Stram/Schwingenschlögl/Strauß). Beide Teams hatten sich in diesem Spiel die Nachwuchsförderung auf die Fahnen geschrieben. Bei Gänserndorf kam Nachwuchsspieler Samuel Brei zu seinem Unterliga-Debüt, bei den Gastgebern war es mit Jakob Schwingenschlögel ein Spieler, der sogar um ein Jahr jünger ist als Sami.
Samuel konnte auch gleich positive Akzente setzen. Im ersten Spiel gegen Lorenz Strauß konnte er mit guten Vorhand-Topspins aufzeigen und mit 3:1 den ersten Saisonsieg holen. Im Spiel gegen den erfahrenen und sehr präzise und kontrolliert spielenenden Routinier Andrej Stram war allerdings nicht viel zu holen. Der ehemalige Landesliga-Spieler war noch nicht in Reichweite, gab an diesem Tag keinen Satz ab und Samuel unterlag 0:3.
Im Duell der Nachwuchsspieler konnte unser Youngster gegen Jakob zeigen, dass die beiden sich zwar gut aus den letzten Saisonen kennen, er aber der Spieler war, der mit Fortdauer des Duells seine Angriffsschläge immer besser platzieren konnte und vor allem bei der Schlagqualität im alles entscheidenden, 5ten Satz zum 3:2-Sieg qualitativ noch nachlegen konnte.
Andreas Hiermann zeigte von Anfang an, dass sein gewohnt unaufgeregtes und von Schnittvarianten geprägtes Spiel auch dieses Jahr wieder ein Faktor für die Mannschaft sein wird.
Gegen Jungspund Jakob Schwingenschlögl konnte Andi mit 3:0 gewinnen, wobei der Nachwuchsspieler unserer Gegner des öfteren aufgrund von gut gespielten Schnittbällen ratlos zurückblieb.
Auch Lorenz Strauß hatte mit den gut gesetzten Unterschnitt-Bällen des öferteren Probleme und musste Andi das Match mit 3:0 überlassen.
Einmal mehr hieß der Stolperstein füür unser Team Andrej Stram, der mit sehr sicherem und nahezu fehlerlosem Noppenspiel zwar lange Ballwechsel bestreiten musste, letztlich aber verdient und ungefährdet mit 3:0 gegen Andreas gewinnen konnte.
Stefan Mitter kam gleich zu Beginn gegen den starken Führungsspieler der Gäste unter die Räder und war beim 0:3 weit von einem Satzgewinnn entfernt.
Gegen den jungen Jakob lief es besser, der Stockerauer Youngster spielt allerdings genau die Art von Spiel, die unserem Kapitän zumeist weh tut: sicheres, direktes Angriffsspiel und sehr konstante Ballwechsel seitens des jungen Stockerauers prägten das Spiel, welches Jakob gegen Stefan mit 3:1 gewinnen konnte – darüber kann auch der „Fun-Fact“ nicht hinwegtäuschen, dass jeder der 4 gespieleten Sätze mit 11:8 Punkten beendet wurde. 😀
Da unser Team (Hiermann/Mitter) das Doppel gegen Schwingenschlögl/Stram knapp im 5ten Satz verlor, kam es – beim Stand von 5:4 für Stockerau – zur alles entscheidenden Partie Mitter gegen Strauß. Hier konnte Stefan deutlich besser ins Spiel finden, Lorenz stellte aber nach dem Verlust des ersten Satzes seine Taktik vor allem beim Service um, wodurch die Partie an Spannung gewann. Letztlich konnte sich unser Käpt´n hier zwar mit 3:0 durchsetzen und damit den entscheidenen Punkt zu einem gerechten 5:5-Unentschieden sichern. Fairerweise sei hier aber erwähnt, dass vor allem im letzten Satz, den Stefan mit 14:12 gewinnen konnte, das Glück aufseiten von Gänserndorf war, da hier einige Netzroller durch Stefan unserem Team eine Auftaktniederlage gegen ambitionierte Gegner ersparte.
Im Großen und Ganzen geht das 5:5 Untentschieden anhand des Spielverlaufes und der Tatsache, dass Stockerau mit Andrej Stram viel Routine in der Mannschaft hat und damit für alle Teams ein harter Gegner sein wird, aus Gänserndorfer Sicht in Ordnung und macht Lust auf mehr, da wir davon ausgehen, dass die Unterliga Ost B dieses Jahr sehr kompetitiv und ausgeglichen sein wird.


